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Feb 17

Proteinallergie – Hintergründe und Ursachen

Die häufigste Form der Proteinallergie ist die Milchallergie. Hierbei handelt es sich genauer gesagt um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auf Milcheiweiß, welche sich maßgeblich von der Laktoseintoleranz unterscheidet. Jeder Körper kann verschieden auf die unterschiedlichen Bestandteile des Milcheiweißes reagieren und dadurch können möglich Allergien entstehen. Sollte man von dieser Allergie betroffen sein, kann man sich dennoch gesund und ausgewogen ernähren, denn es gibt zahlreiche gute vegetarische Rezepte.

Welche Vorgänge laufen im Körper bei einer Milcheiweißallergie ab?

Sollte man gegen Proteine in Form von Milcheiweiß allergisch sein, dann reagiert der eigene Körper mit bestimmten Symptomen. Wenn der Körper zum ersten Mal Kontakt mit dem Milcheiweiß hat, dann reagiert er sensibilisieren und bei einem erneuten Aufnahmen von Milch leitet das Immunsystem eine unmittelbare Abwehrreaktion ein, weil es diese Milcheiweiße als Fremdkörper erkannt hat. Nun werden Antikörper gegen diese Fremdkörper gebildet und es werden dabei Stoffe hergestellt, wie beispielsweise Histamine, die wiederum Schmerzen auslösen. Sollte sich daraus eine chronische Krankheit entwickeln, kann der Darm geschädigt und durch Nährstoffaufnahme gestört werden. Die häufigsten Verursacher von Milcheiweißallergien sind Casein oder beta-Lactoglobulin. Aber nicht jeder reagiert auf alle Bestandteile der Milch allergisch, daher ist es wichtig, dass man vor dem Kauf der Lebensmittel, sich gründlich das Zutatenverzeichnis durchliest.

Welche Symptome können bei einer Milcheiweißallergie auftreten?

Die Symptome bei dieser Form der Proteinallergie können sehr unterschiedlich sein und man kann auch unterschiedlich stark davon betroffen sein, da jeder Mensch anders auf eine Allergie reagiert. Es können Symptome in den Bereichen Haut, Verdauung, Atmung oder bei der Psyche auftreten. Wenn man an einer Milcheiweißallergie erkrankt, dann kann dies unter anderem Neurodermitis, die Nesselsucht, Ödeme oder andere Ekzeme hervorrufen. Oder diese Form der Proteinallergie ruft Beschwerden bei der Atmung hervor, hierbei kann es zu Asthma, Herzkreislauf-Problemen, Husten, Konzentrationsbeschwerden, Bronchitis, Müdigkeit, einem anaphylaktischer Schock oder oder zu Erschöpfungszuständen kommen. Darüber hinaus kann sich eine Milcheiweißallergie auch auf die Verdauung auswirken, in dem sie Verstopfungen, Koliken, Durchfall, Erbrechen oder Bauchschmerzen auslöst. Diese Allergie kann sich aber auch in Form von psychischen Symptomen äußeren, wie zum Beispiel Schlaflosigkeit, Hyperaktivität, innere Unruhe oder Depressionen.

Die Milcheiweißallergie, die die häufigste Form der Proteinallergie darstellt, ist eine Krankheit die man Ernst nehmen sollte. Diese Allergie hat in der Regel verschiedene Ursachen, da man auf unterschiedliche Bestandteile des Milcheiweiß allergisch reagieren kann. Am wahrscheinlichsten ist es, dass man gegen die Bestandteile Casein oder beta-Lactoglobulin allergisch reagiert. Außerdem kann sich die Allergie in der verschiedensten Symptomen äußern, über Hautkrankheiten, Verdauungserkrankungen oder -beschwerden, Atemerkrankungen bis hin zu psychischen Beschwerden.