Kokosöl und Kokosfett

Kokosöl Wirkung, Anwendung & Verwendung

Kokosöl ist ein pflanzliches Fett und hat eine Konsistenz von fest bis flüssig. Deshalb spricht man auch von Kokosfett, wenn Kokosöl gemeint ist. Wie der Name verrät, wird dieses Öl aus der Kokosnuss gewonnen und der Anteil an gesättigten Fettsäuren ist gerade bei einem Kokosöl sehr hoch. Öl und Fett aus Kokosnüssen bezeichnet also ein und das selbe Pflanzenöl.

Öl aus Kokosnuss ist Geruchs neutral und ohne Geschmack, wenn es 100% natürliches Kokosfett ist und die Gewinnung bestimmten Kriterien unterliegt. Auch die weitere Verarbeitung spielt wie bei allen gesunden Ölen eine wichtige Rolle und ausschlaggebend für die Qualität des Öles. Die Farbe ist in festem Zustand weißlich bis hell gelblich und flüssig farblos und durchsichtig wenn es reines Kokosfett ist.

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Kokosöl: Ein Pflanzenfett mit vielen Anwendungen

Der Fettgehalt von Kokosfett liegt bei einhundert Prozent. Eine besondere Eigenschaft des Pflanzenfettes was aus Kokosnuss (Kopra) gewonnen wird, ist der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren der bei fast 90% liegt. Auch als Hausmittel wird es mittlerweile wieder entdeckt und die Wirkung ist bei vielen Beschwerden hoffnungsvoll.

Gesundes Kokosfett – Anwendungsgebiete von Kokosöl:

  • Ernährung – gesunde Ernährung mit hochwertigem Pflanzenfett
  • Kosmetik – Hautcremes auf Kokosnuss-Fett-Basis, Haarpflege mit Kokosfetten
  • Chemie – Reinigung mit Öl aus Kokosnüssen = biologisch abbaubar

Experten streiten darüber ob es besonders ratsam ist sich ausschließlich von Kokosfett zu ernähren, gerade bei ketogener Ernährung und schweren Krankheiten sind viele Ansichten über Kokosöl im Umlauf.

Gegner des Verzehres von diesem Pflanzenfett sind oft aus Gründen des Umweltschutzes ähnlich wie bei der Palmöl Gewinnung motiviert. Leider wird durch die Gewinnung und der hohe Verbrauch an Kokosfett und Öl, sehr viel Natur und Wälder zerstört. Darüber sprechen Umweltschützer und angesichts der Rodung bei der Palmöl Gewinnung, extrem großer Flächen im Regenwald ist es schon bedenklich, was für ein Raubbau betrieben wird.

Deshalb ist nach Aussage von Regenwald Schützern Kokosöl auch keine optimale Alternative zum Palmöl. Hier kann man mehr Informationen darüber erfahren und lesen, wie die Gewinnung von Pflanzenöl erfolgt.

Kokosöl ist ein hochwertiges und gesundes Öl – stimmt das?

Durch den hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren zählen Mediziner das Kokosöl und Kokosfett zu den gesunden Ölen. Es gibt viele Rezepte mit Kokosöl, Kosmetik-Produkte deren Basis ein naturreines Produkt ist und als besonderes Mittel gegen Falten beworben wird. Aber auch viele Diäten zum Abnehmen mit Kokosöl, machen im Internet die Runde.

Eigenschaften:
  • Mittelkettiges Pflanzenfett MCT-Öl
  • Geringer Schmelzpunkt
  • Hochgradig Hitzebeständig
  • sehr hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren
  • Reines Kokosfett ist reich an Vitaminen und Mineralien

Kokosöl hat positive Eigenschaften und man nutzt die gesunde Wirkung in vielen Bereichen. Allerdings durch industrielle Gewinnung, gehen viele positive Bestandteile verloren.

Kokosöl ist ein MCT-Fett ( = Mittelkettige Fette) diese werden anders Verstoffwechselt und deshalb für spezielle MCT-Diäten verwendet

Geringer Schmelzpunk von Kokosöl – bereits bei 30 Grad hat man das Kokosöl flüssig vorliegen und bei etwas geringeren Temperaturen wird es schnell fest. Deshalb sehr gut verwendbar auch ohne spezielle Aufbereitung.

Kokosöl ist sehr Hitzebeständig und verbrennt nicht mit ungesunden Bestandteilen wie zum Beispiel Olivenöl. Mit Kokosfett kann man kochen, backen und braten weil es sehr hoch erhitzbar ist. Auch in der asiatischen Küche ein plus, weil im Wok-Kochen meist mit sehr hohen Temperaturen erfolgt. Das macht die asiatische Küche auch so gesund.

Viele gesättigte Fettsäuren in Kokosöl fast 90% – Sehr hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren macht Kokosfette so interessant für eine gesunde Ernährung und wird auch bei vielen Diäten als verwendeter Baustein Fett empfohlen.

Reines Kokosöl ist reich an wichtigen Vitaminen und Mineralien. Diese Mikronährstoffe können sich in vielen Bereichen positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Kokosöle als Hausmittel für Haare, Haut, Zähne oder zur inneren Anwendung machen reines Kokosfett so begehrt.

Fazit zu Kokosöl – gesund oder giftig ?

Es gab vor ein paar Monaten einen Aufschrei und eine Wissenschaftlerin, die auf einmal ein Video veröffentlichte, dass das gesunde Kokosöl auf einmal giftig sein soll. Vielleicht alles nur ein PR-Gag um Menschen davon abzuhalten, dass weiter Wälder zur Ölgewinnung gerodet werden. Wer weiß, jedenfalls ist es bisher die erste negative Botschaft über dieses Öl gewesen.

Fakt ist, ein pflanzliches Öl hat gegenüber vielen tierischen Ölen Vorteile und erwiesen und wissenschaftlich belegt, ist der sehr hohe Anteil an gesättigten Fetten von fast 90% im Kokosfett. Beachten sollte man beim Kauf aber immer die Gewinnung, Verarbeitung und weitere Verarbeitung zu Cremes, Shampoos und anderen Produkten mit Ölen aus Kokosnüssen.

Nicht in allen dieser  Produkte hat man trotz der Verwendung von natürlichen Kokosfetten, auch wirklich die gesunden Mikronährstoffe enthalten. Leider werden im Herstellungsprozess bei etwa 70% aller angeblich gesunden Produkte mit diesem Pflanzenfett,  Vitamine und Mineralien zerstört und die Qualität damit herab gesetzt. Also immer auf Sigel und Qualitätsmerkmale beim Kauf von Kokosöl achten.